Wir beginnen am Sonntagnachmittag nach der Anreise mit einer Kennenlernrunde bei typisch schwedischem Fika (Kaffee & Kuchen) und einer Einführung ins Atelier.
Am Montag folgt zunächst eine genauere Einführung in Theorie und Praxis. Ich stelle die verschiedenen Siebdrucktechniken vor, die wir über die Woche hinweg ausprobieren werden. Dann steigen wir in die Praxis ein, indem wir zunächst erste Versuch mit den Sieben des Ateliers unternehmen.
Wir arbeiten mit analogen Vorlagen, die auf unterschiedliche Weise entstehen können, z. B. mit Permanentstift oder Farbe auf transparentem Papier oder mit ausgeschnittenen Schablonen aus Folie.
Du musst keine fertige Idee mitbringen. Lass dich vor Ort inspirieren, sei offen für Experimente und Neues.
Wenn du bereits eine Idee hast, ist es wichtig, dass du sie zeichnen kannst. Wir arbeiten nicht mit digitalen Bildern oder Fotografien.
Ab Montagnachmittag arbeiten wir jeden Tag am Vormittag und am Nachmittag, d.h. ca. 6 Stunden über den Tag verteilt. Für Dienstagnachmittag ist eine Exkursion an besondere Orte vorgesehen.
Vormittags stimmen wir uns zum Tag ab. Darauf folgt ein Kursinput, ein kleine Aufgabe oder ein Impuls. Anschließend arbeitest du in deinem Tempo an deinem eigenen Druckprojekt.
Mittags gibt es eine längere Pause, in der wir gemeinsam Essen gehen.
Die Abende sind frei, wobei nach Absprache auch weitere Ausflüge oder Aktivitäten möglich sind.
Diese Woche ist bewusst analog gedacht. Du entscheidest selbst, wie weit du dich digital zurückziehen möchtest.
Die Woche lässt viel Freiraum. Es gibt keinen Leistungsdruck, keine Bewertung, kein Vergleichen.
Vollständigen Eintauchen ins eigene Schaffen, die Seele baumeln lassen im weitläufigen Garten, gemeinsame Pausen mit Gesprächen und Gemeinschaft – alles ist drin.