Welche Outdoor-Formate die spanischen Regionen tragen
Aktivurlaub in Spanien verteilt sich auf vier klar unterscheidbare landschaftliche Raeume, und jeder traegt eigene Schwerpunkte. Wer die Wahl trifft, sollte zuerst die Landschaft, dann das Format und erst danach das einzelne Haus auswaehlen.
Der atlantische Norden — Galicien, Asturien, Kantabrien, Baskenland — traegt die gruenen, kuehleren Aktivformate. Hier liegen die wichtigsten Pilgerwege-Etappen des Jakobswegs, ergaenzt um Steilkuesten-Wanderungen, Surf-Aufenthalte an Atlantikstraenden und gruene Bergregionen wie die Picos de Europa. Das Klima ist deutlich kuehler und feuchter als am Mittelmeer — im Hochsommer erträglich, im Winter mit Regen. Diese Region passt besonders fuer Gaeste, die Hitze meiden und gruene Berge mit Meeresluft verbinden moechten.
Das mediterrane Ostspanien — Costa Brava, Katalonien, Costa Blanca, Valencia, Murcia — traegt die klassischen Yoga-Wander-Aufenthalte mit Mittelmeer-Atmosphaere. Wandern in den Pyrenaen-Ausläufern, Radreisen entlang der Kueste, Yoga-mit-Schwimmen-Aufenthalte. Das Klima ist deutlich waermer und trockener als im Norden, die Saison reicht von Maerz bis November.
Das suedliche Spanien — Andalusien mit Sierra Nevada, Alpujarras, Sierra de Grazalema, dazu die Costa del Sol und die Costa de la Luz — verbindet die intensivste Sonne mit hochalpinen Bergetappen. Hier finden Berg-Wanderungen in dreitausend Metern Hoehe, Pilgerwanderungen entlang der Mozarabischen Route, Yoga Retreats in weiss-getuenchten Bergdoerfern und Surf-Aufenthalte an der Atlantikkueste ihren Platz.
Die Inseln — Mallorca, die Balearen, die Kanaren — werden separat behandelt, weil sie eigene Mikro-Klimas mit eigener Saison-Logik haben. Mallorca traegt klassische Wander- und Rad-Aufenthalte mit Mittelmeer-Charakter. Die Kanaren — Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura — haben ein ganzjaehriges Aktiv-Klima und passen besonders fuer Winter-Aktiv-Aufenthalte.